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CALL ME KUCHU

Vom Leben in einer Hochburg der Homophobie: Das Vermächtnis des David Kato

CALL ME KUCHU | Regie: Malika Zouhali-Worrall, Katherine Fairfax Wright | USA 2011

„Es gibt keine Debatte mehr darüber, ob Homosexualität richtig ist oder nicht – sie ist es nicht.“ Mit dieser Aussage konfrontierte ein Parlamentsmitglied in Kampala die Filmemacherinnen gleich zu Beginn ihrer Arbeit an Call Me Kuchu. Der über zwei Jahre in Uganda gedrehte Dokumentarfilm ist ein unmittelbares, differenziertes und erschütterndes Dokument über den Kampf der kleinen aber aktiven LGBT-Bewegung gegen Hass, Gewalt und Ungerechtigkeit. Ihr prominentester Vorkämpfer und ein Protagonist des Films ist – oder besser war – David Kato. Ugandas erster offen lebender Schwuler wurde im Januar 2011 ermordet. Call Me Kuchu ist auch das sensible Portrait dieses Mannes, der in Südafrika ein selbstverständliches Leben als Schwuler für sich entdeckte und sich seitdem in seiner Heimat offensiv dafür einsetzte.

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Filmdaten:

Titel: Call Me Kuchu
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2011
Länge: 90 Min.
Verleih: Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V.
Kinostart: 20.09.2012
Regie: Malika Zouhali-Worrall, Katherine Fairfax Wright
Kamera: Katherine Fairfax Wright
Montage: Katherine Fairfax Wright
Musik: Jonathan Mandabach

 

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